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Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

In einem Tierpark wie Hagenbeck gibt es immer etwas zu tun. Ob neue Tierarten, hochmoderne Gehege oder die Instandsetzung denkmalgeschützter Bauwerke – fertig mit unserer Arbeit sind wir nie. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige ausgewählte Projekte vor, die nur dank der Unterstützung unserer Vereinsmitglieder und Förderer in die Tat umgesetzt werden konnten – mögen noch viele folgen!

Restaurierung des Historischen Jugendstiltors Aktuelles Projekt

Für die Untersuchungen und die notwenige Restaurierung des Historischen Jugendstiltors konnte der Verein bereits 650 000 Euro bereitstellen. Die aufwendigen Untersuchungen von Mauerwerk und Bronzefiguren sowie die Abstimmung mit dem zuständigen Denkmalschutzamt ziehen sich nach wie vor in die Länge. Daher wurde das gesamte historische Bauwerk – das noch heute als altbekanntes Wahrzeichen des Tierparks gilt – komplett durch eine Plane abgedeckt werden. Auch der Schutz der Tierparkbesucher konnte so nachhaltig gewährleistet werden.

Hagenbeck

Bronzeskulpturen Aktuelles Projekt

Die Skulptur Adler-Drache am Japan-Teich war die erste von mehreren Skulpturen, die erst aufwendig von ihrem Sockel gehievt, dann in ihre Einzelteile zerlegt und in die Restaurationswerkstatt verfrachtet wurden. Dort reinigten die Restauratoren die schweren Bronzen zuerst von den sogenannten Inkrustationen, die über die Jahre durch Witterung und Umwelteinflüsse zustande gekommen waren. Um die Bronzen nachhaltig zu schützen, trugen die Metallexperten nach der Reinigung ein kristallines Wachs als Schutzschicht auf die Oberfläche der Skulpturen auf.

Der Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. übernahm die gesamten Kosten für diese aufwendigen Restaurierungen, sodass sämtliche der mehr als einhundert Jahre alten Skulpturen inzwischen wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Hagenbeck

Flügel spreizen – und abheben! Projekt abgeschlossen

Zwischen dichtem Grün blitzt buntes Gefieder, grünrote Aras segeln durch die Luft – im riesigen Freiflug-Gehege des Tierparks können die Besucher fliegende Papageien aus der Nähe erleben. 

In der naturnah gestalteten Anlage, komplett mit Felsen, Wasserfall und Flusslauf, fühlen sich die munteren Vögel fast wie zu Hause. Die Besucher können die flinken Südamerikaner sogar beim Brüten betrachten: Infrarotkameras und Mikrophone in den Nistkästen übertragen Ei- und Brutpflege auf einen Bildschirm nach draußen. In dem knapp 4 000 Kubikmeter großen Flugraum lebt heute die weltweit größte Zoo-Gruppe der Grünflügel-Aras. 

Dank der finanziellen Hilfe des Vereins der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. konnte diese neue Ara-Voliere im Jahr 2000 eingeweiht werden.

Lutz Schnier

Hagenbeck "Down Under" Projekt abgeschlossen

Australien ist die Heimat einer einzigartigen Flora und Fauna. Ob Beuteltiere oder flugunfähige Vögel – auf dem 7,7 Millionen Quadratkilometer großen Kontinent ist das Besondere ganz normal. Dass Hagenbeck das Outback samt seiner einmaligen Tierwelt nach Hamburg holen konnte, ist wesentlich der finanziellen Unterstützung des Fördervereins zu verdanken.

Lange Zeit war der fünfte Kontinent nur mit wenigen Arten in Stellingen vertreten, doch das hat sich geändert. Australiens Wappentiere, die Emus und die Roten Riesenkängurus zogen gleich nach der Fertigstellung der neuen Gehege und des Hauses Mitte Juni 2011 gemeinsam mit wilden Wellensittichen, Schopftauben, Buschhühnern und Bennet-Kängurus in die Hansestadt.

Das neue Außengehege ist mit 2 000 Quadratmetern Fläche fast doppelt so groß, wie das bisherige. Der neue Wassergraben verbindet die verschiedenen Elemente der Anlage und bietet einen großzügigen Lebensraum für die typisch australischen Wasservögel. Herzstück der Anlage ist das fast 200 Quadratmeter große Innengehege, das für den Besucher teilweise begehbar ist und eine unmittelbare Nähe zu den Tieren ermöglicht. An der gesamten Investition von gut 1,1 Millionen Euro hat sich der Förderverein mit der stolzen Summe von 800 000 Euro beteiligt.

Götz Berlik

Willkommen im Kreis der Familie Projekt abgeschlossen

Kandy machte den Anfang – als erster Elefant in Deutschland kam sie im Kreis ihrer Familie zur Welt. Dickhäuter-Geburten wie in der Natur – das erlaubte erst der neue Elefantengeburtenstall, der Vorläufer der 2006 erbauten Elefanten-Freilaufhalle.

Der Förderverein sammelte die benötigten finanziellen Mittel und der Tierpark baute damit 2003 einen Teil des Elefantenhauses zum Geburtenstall um. Das war notwendig, denn nach der Geburt treten die Dickhäuter-Mütter nicht selten nach ihren Babys. Fehlt der Platz im Gehege oder gibt es Ecken und Kanten, kann sich das Neugeborene verletzen. Darum ging der Fußboden im Geburtenstall sanft gerundet in die Wände über. Die zusammengelegten Boxen bildeten einen großen Raum mit genügend Platz für bis zu vier erfahrene Elefanten-Kühe. Ihre Anwesenheit und Unterstützung beruhigt die Mutter während des Geburtsvorgangs.

Dank der guten Erfahrungen in diesem Geburtsstall kommen heute alle Jungtiere bei Hagenbeck inmitten der Herde zur Welt. Der von unserem Förderverein finanzierte Geburtsstall war somit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer naturnahen Herdenstruktur.

Götz Berlik

Ein neues Haus für unsere Löwen Projekt abgeschlossen

Es gibt doch nichts Schöneres, als sich in kalten Nächten in einem warmen Zuhause zusammen zu kuscheln. Seit 2002 ist das endlich noch komfortabler möglich. Im neu gestalteten Löwenhaus verbringen die Löwen die Nächte und die kalten Wintertage. Hier fühlen sich die Großkatzen bei Kälte am wohlsten. 

Dank der finanziellen Hilfe des Fördervereins konnte der Tierpark die denkmalgeschützte Anlage 2002 umfangreich sanieren. Das Haus bekam ein neues Dach, die Löwen ein neues Nacht-Winter-Quartier und die Felsen im Gehege eine neue Abdichtung. Eine Deckenheizung ersetzt nun die alte Unterbodenanlage in den Boxen. Der Boden wird durch eine dicke Schicht aus duftigem Rindenmulch isoliert. Kuschelig warm kommen die afrikanischen Großkatzen so durch den Winter. Sie sind europaweit die einzigen ihrer Art, die in einem denkmalgeschützten Gebäude ihr Zuhause haben.

Lutz Schnier

Mehr Platz zum Tollen und Toben Projekt abgeschlossen

Das alte Pavianhaus, das aus den 70er Jahren stammte, hatte einen modernen Ausbau dringend nötig. Unermüdlich sammelten die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder Spenden ein, bis sie die 135.000 Euro schließlich zusammen hatten, die der Umbau kosten sollte.

2005 konnte der Tierpark den Ausbau dann schließlich umsetzen: Neue Oberlichter, eine Fußbodenheizung und ein künstlicher Felsen verschönerten jetzt das Haus der Hundsaffen und boten dem 60-köpfigen Clan der Mantelpaviane ausreichend Platz zum Tollen und Toben. Auch wenn die Horde anfangs davor zurückschreckte, ihr neues Zuhause zu beziehen, so lockten die Tierpfleger Clan-Chef Willi so lange mit Leckereien, bis seine Neugierde überwog und schließlich auch der gesamte Clan sein neues Domizil bezog.

Besonders die Fußbodenheizung entpuppte sich als neues Affen-Highlight. Noch heute legen sich die Paviane genüsslich auf den Boden und lassen sich die Bäuche wärmen. Und auch der künstliche Felsen wird gern als Schlafplatz angenommen – genüsslich kuscheln sich die Tiere zum Schlafen in den Nischen zusammen.

Andy Ertel

Jagdsaison beendet Projekt abgeschlossen

Keine Angst vor „roten Röcken" – seit dem Bau dieses Zaunes müssen Hagenbecks frei laufende Tiere nicht mehr zittern. Enten, Maras und Kaninchen schützt dank der Hilfe des Fördervereins ein fuchssicherer Zaun. Auch die Haspa beteiligte sich an dem Projekt mit einer großzügigen Spende von 20.000 Euro.

Nachdem Meister Reineke und andere wilde Gesellen in den zurückliegenden Jahren den Tierpark immer wieder besuchten und dort erfolgreich jagten, erneuerte Hagenbeck 2006 seine Umgrenzung. Der neue 842 Meter lange Zaun hat enge Maschen und besteht aus bissfestem Metall. Fast unsichtbar fügt sich die grün gestrichene mannshohe Grenze in das Dickicht der Parkanlage.

Hagenbeck

Bauprojekt Eismeer Projekt abgeschlossen

Für das aufwendig gestaltete Eismeer mit seiner Vielzahl an attraktiven arktischen und antarktischen Tieren wie Pinguinen, Eisbären, Walrossen und Seebären konnte der Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V. eine Million Euro beisteuern. Das Eismeer wurde im Jahr 2012 eröffnet und fasziniert die Tierparkbesucher nicht nur durch sein Ausmaß mit einem 700 Meter langen Besucherweg. Auch die natürlich wirkenden 14 000 Quadratmeter handmodellierten Kunstfelsen, die Bildhauer und Künstler aus Spritzbeton erschaffen haben, ziehen die Besucher des Eismeers in ihren Bann.